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Antike römische Münzen

Aus der Römischen Republik und dem Kaiserreich

Münzen gehören zu den wichtigsten Informationsquellen aus der Zeit der römischen Antike. Da andere Hinterlassenschaften, wie beispielsweise Statuen und Inschriften, über die Jahrhunderte verloren gingen oder gemäß dem Verfahren „Damnatio memoriae“ sogar gezielt getilgt wurden, sind die Porträts auf Münzen oft das einzige Zeugnis über das Aussehen eines Kaisers. 

Neben ihrem Zweck als Zahlungsmittel dienten sie vor allem als Propaganda-Medium. Die römischen Kaiser ließen sich in ganz bewussten Darstellungsformen verewigen, z. B. mal mit, mal ohne Bart, und durch die Umschriften von ihren größten Siegen berichten. Auch wurden jeweils die von einem Herrscher favorisierten Götter aus dem römischen Pantheon abgebildet, um deren Beistand Dank zu zollen. Die ungeheure Vielfalt an Motiven ist darin begründet, dass die Münzen in sehr vielen verschiedenen Prägestätten hergestellt wurden, von Portugal bis Jerusalem und von den britischen Inseln bis Nordafrika. Zuweilen fand das Prägen auch in den Feldlagern vor Ort durch die Soldaten statt, welche auf diese Weise ihren verdienten Sold selbst anfertigten. Ein Grund dafür war, dass der Transport des Rohmaterials einfacher und sicherer war als der von fertigen Münzen. 

  • Über 50 verschiede Kaiser und ihre Gattinnen
  • Motive römischer Götter
  • Symbole großer Triumphe
  • Verpackungsarten auf Kundenwunsch